Angebliche Vergewaltigung in Berlin: Hört auf zu übertreiben!

Foto: ora international CC BY-SA 2.0 via flickrFoto: ora international CC BY-SA 2.0 via flickr
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[Von Alisa Bauchina] – Auch in Moldau beschäftigt der Fall des russlanddeutschen Mädchens Lisa die Menschen.

Seit Tagen telefoniere ich mal wieder mit meiner Tante. Nach dem gewöhnlichen „Wie geht’s“ kommt die Frage: „Warum schweigt Deutschland bezüglich der Vergewaltigung des 13-jährigen Mädchens?“ Ich antworte, dass darüber doch gerade alle berichten (Die 13-jährige Lisa, Flüchtlinge und der Propagandakrieg).

Die vergangenen zwei Wochen erzählte das russische Fernsehen unaufhörlich davon. Nach einer großen Resonanz im Netz nun auch das deutsche. Meine Tante sagt, sie glaube der Berliner Polizei nicht, da sie etwas „vertuschen“ wolle. Nach Köln bleibe nur eins – den russischen Medien vertrauen zu müssen.

Meine Tante lebt in Moldau und war noch nie in Deutschland, dafür hat sie aber eine klare Meinung. In der EU herrsche momentan Sodom und Gomorrha. Als Beispiel nennt sie die Schwulenparade und eine „unabwendbare Islamisierung des europäischen Raums durch Flüchtlinge“. Jegliche Gegenargumente meinerseits werden als billige westliche Propaganda betitelt. „Warum bleiben die Syrer nicht in ihrem Land? Wollen sie nicht für die Heimat kämpfen und eigene Häuser verteidigen? Klar, fliehen in ein wohlhabendes Land ist immer einfacher als den eigenen Arsch dem Artilleriebeschuss zu stellen.“

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