Europäisch-russischer Marsianer

Graphik: ESA via TelepolisGraphik: ESA via Telepolis
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[Von Harald Zaun] – Die zweiteilige astrobiologische ExoMars-Mission meisterte mit dem gestrigen erfolgreichen Start die erste von vielen Hürden, zelebriert ihren Höhepunkt aber erst in drei Jahren.

Mit dem Start der ExoMars-Mission brechen die Europäische Raumfahrtagentur ESA und das russische Pendant Roskosmos zu neuen interplanetaren Ufern des Wissens auf. Das langfristige primäre Ziel des ambitionierten Programms, das seinen Höhepunkt 2019/20 erreicht, ist die Suche nach direkten Hinweisen auf vergangenes oder/und gegenwärtiges mikrobielles Leben auf dem Mars. Der Weg zum Nachbarplaneten ist aber noch lang und beschwerlich. Die erste Phase von zwei Etappen hat erst begonnen. Schiaparelli soll dem mobilen Bodenlabor von ExoMars den Weg ebnen. Bis der ExoMars-Rover jedoch zum ersten europäischen (technischen) Marsianer avanciert, werden auf dem Roten Planeten noch viele SOL-Tage durch das karge Wüstenland ziehen.

Was genau geschah am 25. Dezember 2003, als der kleine Landeroboter Beagle 2 der Mars-Express-Mission um 3.42 Uhr MESZ nach fünftägigen ballistischen Flug mit einer Geschwindigkeit von 31.000 Kilometer in der Stunde in die Marsatmosphäre eintauchte?

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