Fall Lisa: 13-Jährige soll bei Bekannten übernachtet haben

Foto: Heinrich-Böll-Stiftung CC BY-SA 2.0 via flickrFoto: Heinrich-Böll-Stiftung CC BY-SA 2.0 via flickr
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[Von Thomas Pany] – Laut Staatsanwaltschaft Berlin gibt es keine Hinweise auf sexuellem Missbrauch im fraglichen Zeitraum. Aufgeklärt ist der Fall damit nicht. Obendrein ist er mit Kampagnen verbunden, denen Gerüchte reichen.

Der Fall Lisa (Die 13-jährige Lisa, Flüchtlinge und der Propagandakrieg) hat sich bis ins deutsche und russische Außenministerium hochgeschaukelt. Ein klärendes Telefongespräch zwischen Steinmeier und Lawrow war für heute angekündigt, berichtete der Spiegel mit Berufung auf die Außenamtssprecherin Maria Sacharowa in Moskau.

Ob und worüber die beiden Außenminister gesprochen haben, war am Freitagabend gegen 18 Uhr noch nicht öffentlich bekannt. Tage zuvor hatte der russische Außenminister in der deutschen Öffentlichkeit für Aufregung gesorgt, als er sich zum Fall der 13-Jährigen äußerte, einem Mädchen aus Berlin mit russischem Pass, das 30 Stunden verschwunden war und angeblich vergewaltigt worden sein soll.

Erstaunlicherweise brachte Lawrow die Geschichte, die mit allerhand Gerüchten aufgeheizt wurde, bei einer großen Pressekonferenz zur Sprache. Dabei nahm er Vorwürfe auf, die von bestimmten politischen Milieus befeuert werden.

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