Friendly Fire in Kiew?

Foto: commons.wikimedia/Mykola Vasylechko CC BY-SA 3.0Foto: commons.wikimedia/Mykola Vasylechko CC BY-SA 3.0
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[Von Stefan Korinth] – Auch zwei Jahre danach bestreitet die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft die Existenz von Todesschützen in Maidangebäuden.

Zwei Jahre nach dem Kiewer Blutbad ist es wohl so fraglich wie nie, ob die Öffentlichkeit jemals erfährt, wer für die Verbrechen vom 20. Februar 2014 verantwortlich ist. Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft ist sich sicher, dass die Mörder ausschließlich staatliche Sicherheitskräfte waren. Der Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski merkt an, dass dagegen sogar die eigenen Beweise der Staatsanwaltschaft sprechen. Dabei hat diese die meisten Aspekte des Verbrechens noch nicht mal untersucht. Westliche Medien spielen ganz unterschiedliche Rollen bei der Aufklärung.

Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine (GPU) ist sich sicher, dass 48 der 49 getöteten Maidan-Kämpfer und Demonstranten am 20. Februar in Kiew von Berkut-Polizisten erschossen wurden. Dies sei eine „terroristische Handlung“ gegen den Maidan gewesen. Der Anklagevorwurf wurde erst vor kurzem von 39 auf 48 Morde erhöht. Der Fall des 49. Toten, eines georgischen Demonstranten, ist auch für die GPU noch unklar.

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