Kritik unerwünscht?

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[Marcus Klöckner] Zeitungsredaktionen schränken Kommentarfunktion ein, was auch auf den Kampf um die Deutungshoheit hinweist.

Das Verhältnis zwischen Redaktionen und Mediennutzern ist gestört. Die Kanäle, über die miteinander kommuniziert werden kann, werden zugeschüttet. Von 66 befragten Zeitungsredaktionen haben 27 die Kommentarfunktion eingeschränkt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Branchenmagazin journalist.

Damit wird untermauert, was schon seit geraumer Zeit zu beobachten ist: So manche Redaktion kommt mit ihren Lesern nicht klar. Dabei ist der Weg der Kommunikationsverweigerung genau der Falsche, um sich in der zerrütteten Beziehung wieder anzunähern.

„Allein in den vergangenen zwölf Monaten“, so heißt es auf der Webseite von journalist, „haben 27 von 66 befragten Zeitungsredaktionen die Kommentarfunktion auf ihren Webseiten eingeschränkt.“ Insgesamt 119 Tageszeitungen mit Vollredaktion hat journalist kontaktiert, etwas mehr als die Hälfte hat sich an der Umfrage beteiligt.

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