McDonalds Russland setzt auf Lokalisierung als Krisenretter

McDonalds-Filiale-Moskau_Stare Arbat_Flickr-Nutzer Fran Urbano (CC BY 2.0)McDonalds-Filiale-Moskau_Stare Arbat_Flickr-Nutzer Fran Urbano (CC BY 2.0)
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(Simon Schütt/ostexperte.de) Während McDonald’s in der Heimat USA zuletzt mehr Restaurants schließen musste, als es neue eröffnete, geht es dem bekanntesten Fast-Food-Konzern in Russland erstaunlich gut. Trotz Krise. Was dabei der Schlüssel des Erfolgs in Russland ist, erklärte der McDonald’s-Chef für Russland heute in Moskau: Lokalisierung.

Dem ungesunden Essen geht es in Russland erstaunlich gut. Oder zumindest geht es hier seinem größten und weltweit bekanntesten Anbieter, dem US-amerikanischen Konzern McDonald’s, gut. Das konnte man heute jedenfalls dem entnehmen, was der CEO von McDonald’s in Russland, Chamsat Chasbulatov, bei einer Pressekonferenz in Moskau sagte.

Von ungesundem Essen sprach er dabei natürlich nicht. Aber er redete von lokaler Produktion, von russischen Zutaten und von Lokalisierung.

Das sei nämlich der Schlüssel zu McDonald’s Erfolg in Russland. Gerade in der Krise. Der Fokus auf lokale Versorger und günstige Menüs habe sich in der Wirtschaftskrise als erfolgreich erwiesen, erläuterte er weiter.

Man habe 2015 59 neue Fastfood-Läden mit dem gelben “M” in Russland eröffnet. Momentan gibt es 543 Filialen im Land. Für 2016 seien nun weitere 60 geplant. Man wolle den Expansionskurs des letzten Jahres fortsetzen. Und das gegen den Trend.

“Die Industrie für das Auswärts-Essen hat seit Anfang 2015 stagniert, aber wir haben ein signifikantes Wachstum unseres Marktanteils gesehen als wir weiter expandiert haben”, sagte Chasbulatov.

2014 war die Zahl der Kunden gefallen, doch es gab eine schnelle Erholung. Um “mehr als zehn Prozent” seien die Umsätze im vergangenen Jahr in Russland gestiegen. Genaue Zahlen wollte er aber nicht nennen.

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