Das darf nicht sein: Kritik zur Russland – und Ukraineberichterstattung

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Die Journalistin Frau Dr. Gabriele Krone-Schmalz, Professorin für TV und Medienwissenschaften an der privaten Fachhochschule BiTS Iserlohn, von 1987 bis 1992 ARD Korrespondentin in Moskau, von 1992 bis 1997 Moderatorin des »Kulturweltspiegels« der ARD und noch heute Mitglied des Lenkungsausschusses des »Petersburger Dialogs«, hat am 16. April im NDR in der Sendung ZAPP – die aber leider erst um Mitternacht ausgestrahlt wird – den Mainstream-Medien unverblümt eine ganze Menge von Wahrheiten gesagt.

Seit vielen Monaten wird die Kritik der mündigen Bürger an der Berichterstattung der Mainstream-Medien, insbesondere auch den öffentlich-rechtlichen, immer lauter.

Im Fokus dieser Kritik steht, ausgelöst von der Berichterstattung über die Ereignisse in der Ukraine, die schon seit Jahren desavouierende Berichterstattung über Russland, die nicht nur negativistisch, sondern häufig schlichtweg falsch und oft persönlich beleidigend ist. Persönlich beleidigend ist diese Berichterstattung nicht nur für die Adressaten, russische Politiker, sondern auch für den sogenannten mündigen Bürger, denn oft ist die Voreingenommenheit und Absicht so deutlich zu erkennen, dass man sich für dumm verkauft vorkommt.

Sie ist zudem hinterhältig, weil sie den „normalen“ Bürger, der die Materie nicht so gut kennt, falsch informiert und indoktriniert. Letztlich geschieht hier nichts anderes als in Diktaturen der Vergangenheit und Gegenwart – nur wesentlich subtiler und damit noch gefährlicher. Auf diese Weise sind schon Kriege vorbereitet und ausgelöst worden.
Immer lauter werden die Stimmen sowohl Prominenter als auch der Bürger, die sich dies nicht länger bieten lassen wollen.

Frau Professor Krone-Schmalz, eine der besten Russlandkennerin, zeigt die Diskrepanz zwischen Realität und Berichterstattung auf. Ihren Worten ist nichts hinzuzufügen. Hören und sehen Sie selbst: