Milchige Vorschriften

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[Ostexperte.de] – Russische Milchproduzenten und Behörden streiten über neue Zertifikate und unklare Vorschriften.

Die russische Milchindustrie droht mit Lieferengpässen und Produktionsstopps und schreibt einen offenen Brief an die Regierung. Der Streitpunkt: zusätzliche Veterinärzertifikate, die laut einer Vorschrift angeblich schon verpflichtend sind. Das Landwirtschaftsministerium und die zuständige Aufsichtsbehörde wehren sich: die Produzenten hätten die Vorschrift nicht richtig gelesen, die Zertifikate seien erst ab 2018 verpflichtend und außerdem sei ein Gesetz der Vorschrift übergeordnet.

Ein Streit, so undurchsichtig wie die Milch, um die er sich dreht. Er zeigt auch die Probleme mit unklaren Vorschriften und Gesetzen, wie sie in Russland derzeit leider oft vorkommen.

Die russischen Milchproduzenten schäumten am 9. März. Die Milchproduktion in Russland müsse eigentlich eingestellt werden, weil man einer neuen Anordnung nicht entsprechen könne, die schon seit 1. März gelte, sagten sie. Die Anordnung verlange zusätzliche Veterinärsicherheits-Dokumente für jede Lieferung Milch, die zum Trinken verpackt sei.

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