Museum für gesunkene Schiffe in Kronstadt geplant

Foto: Eugen von Arb/SPZ (c)Foto: Eugen von Arb/SPZ (c)
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Um das erste Trockendock Russlands vor dem Zerfall zu retten und den ehemaligen Kriegshafen Kronstadt touristisch und wirtschaftlich auf Vordermann zu bringen, wurde ein gigantisches Museumsprogramm erarbeitet. In einem Unterwassermuseum im gefluteten Dock sollen Schiffswracks und Unterwasserfunde gezeigt werden. Daneben soll ein Museumskomplex mit Kongresszentrum gebaut werden. Investoren könnten mit attraktivem Bauland in der Umgebung geködert werden.

Das Petrowski Dock war das erste Trockendock in Russland und wurde noch auf Befehl von Peter dem Grossen gebaut und 1752 fertiggestellt. Das Dock unterstand lange dem Verteidigungsministerium, wurde aber 2015 dem historischen Museum Kronstadt übergeben. Momentan ist es jedoch in einem jämmerlichen Zustand, sowie ein Grossteil der ehemaligen Seefestung.

Mit einem spektakulären Unterwassermuseum sollen das Dock und damit ganz Kronstadt zu einem Touristenmagnet entwickelt werden – ähnlich dem Wasa-Museum in Stockholm, wie Irina Babjuk, Leiterin des Komitees für Investitionen bei der Präsentation für den Petersburger Gouverneur Georgi Poltawtschenko sagte.

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