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16-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
Politik-digital.de: Energielieferungen gegenüber Deutschland als Druckmittel?
Alexander Rahr
: Gegenüber Deutschland auf keinen Fall. Gegen die Konsumenten russischer Energie, die den vollen Marktpreis bezahlen, wäre dies ein Wahnsinn. Wir sind nicht so abhängig vom russischen Gas, wie das oft in den Medien dargestellt wird. Aber Fakt ist, dass Russland gegenüber seinen direkten Nachbarn Öl und Gas doch als Druckmittel einsetzt. Wobei man hier aber auch stark relativieren muss. Fakt ist nämlich auch, dass die Ukraine und Weißrussland Energieträger aus den Pipelines gestohlen haben.
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15-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
Die Zeit: Merkel droht Iran
"Wir können nicht die Augen vor einer Gefährdung verschließen. Ich trete mit Nachdruck dafür ein, dass wir das Problem auf dem Verhandlungsweg lösen, aber dazu müssen wir auch bereit sein, weitere Sanktionen zu verhängen, wenn der Iran nicht einlenkt."
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15-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
Die Welt: Putin will von allem noch viel mehr
Bei den Gesprächen mit der Kanzlerin machte Russlands Präsident seine Forderungen klar: Mehr deutsche Investitionen in Russland, offene Türen für russische Interessen in Deutschland. Die Stimmung war dabei eher kühl. Um am Ende noch die Harmonie zu beschwören, bedienten sich beide Gesprächspartner bei Mozart.
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15-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
Deutsche Welle: Wir verstehen uns gut
Trotz aller Kritik von Anrainerstaaten haben sich beide Politiker erneut zum Bau einer 1.200 Kilometer langen Gaspipeline durch die Ostsee bekannt. "Das Projekt ist politisch gewollt", sagte Merkel. Man werde Wege finden, die Probleme mit den Transitländern auszuräumen. Auch Putin sagte, der Bau der Pipelie müsse vorangetrieben werden. Die Kosten des Projekts werden auf 500 Millionen Euro geschätzt.
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15-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
Süddeutsche Zeitung: Kein Grund zum Prahlen
Putin sprach sich für einen Abbau von Schranken für die wirtschaftliche Zusammenarbeit auf beiden Seiten aus und warb um mehr Investitionen deutscher Unternehmen in Russland. Die sieben Milliarden Euro in diesem Jahr seien "kein Grund zum Prahlen", sagte er und verwies auf Milliardeninvestitionen des italienischen Energiekonzerns Enel.
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15-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
Frankfurter Rundschau: Wirtschaft hui, Politik pfui
Völlig gegenteilig sind bislang freilich die außenpolitischen Signale. Zwischen Merkel und Putin wird es jetzt vor allem darum gehen, wie im UN-Sicherheitsrat weiter Druck auf den Iran ausgeübt werden kann - was Russland zusammen mit China blockiert. Und: wie ein Totalschaden der Beziehungen zwischen Russland und der EU durch die Kosovopolitik verhindert werden kann. [Richard Meng]
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15-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
NZZ-online: Russland und Deutschland „noch nie so nah“
Deutschland und Russland seien sich so nah wie nie zuvor in ihrer Geschichte, sagte der russische Präsident. Das heisse nicht, dass sie immer einer Meinung seien, aber man bemühe sich, Lösungen zu finden. Merkel sprach sich erneut für einen offenen Dialog mit Russland aus. „Nur wenn ehrlich gesprochen wird, ist es überhaupt auch möglich, sich zu verständigen, sagte sie. Differenzen dürften nicht unter den Tisch gekehrt werden.
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14-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
Spiegel: Rund läuft einzig die wirtschaftliche Zusammenarbeit
Umgekehrt sahen sich immer wieder die westlichen Medien in Wiesbaden am Pranger. Sie würden ein verzerrtes Bild von der russischen Wirklichkeit transportieren, lautete ein oft gehörter Vorwurf. In der Gorbatschow- und Jelzin-Ära während der achtziger und neunziger Jahre sei den deutschen Medien vorgeworfen worden, sie berichteten zu positiv, bilanziert der Leiter des Moskauer ARD-Studios, Thomas Roth, die Lage. Inzwischen habe sich die Situation geändert. Doch Roth betonte: "Es gibt die Verschwörung westlicher Journalisten gegen Russland nicht." [Guido Rijkhoek, AP ]
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14-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
Süddeutsche Zeitung: Putin kommt mit klaren Forderungen
"Das ist ein russisch-deutsches Gemeinschaftsprojekt, für das sich beide Seiten einsetzen müssen", zitierte die Agentur Itar-Tass einen Kremlsprecher in Moskau. Es sei für Berlin an der Zeit, deutliche Kritik an der "Haltung einiger neuer EU- Mitglieder" zu üben, die sich dem Bau der Pipeline widersetzten.
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14-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
hr-online: goEast-Filmfest zeigt russisches Kino
Das Festival des mittel- und osteuropäischen Films, goEast, ist wichtige Plattform für das russische Kino. Im Rahmen des Petersburger Dialogs feierte das Festival Halbzeit und zeigte in Wiesbaden vier aktuelle Produktionen aus Russland - darunter "Wächter des Tages".
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14-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
Bildungsklick: Außergewöhnliches Engagement für die deutsch-russische Verständigung
"Ebenso blickt die Carl-von-Ossietzky-Schule auf eine über zwanzigjährige Schulpartnerschaft mit dem Linguistischen Gymnasium Nr. 1513 in Moskau zurück. Vielen Teilnehmern bot sich durch dieses Partnerschaftsprogramm die außergewöhnliche Gelegenheit, Russland nicht nur aus Schulbüchern kennenzulernen, sondern hautnah Erfahrungen mit der russischen Kultur zu sammeln. Ihr besonderes Engagement für die deutsch-russische Verständigung hat die Schule aber bereits vor vielen Jahren bewiesen, als sie sich 1986/87 am ersten deutsch-sowjetischen Schüleraustausch beteiligt hat."
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14-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
Giessener Anzeiger: Deutsch-Russisches Jugendparlament tagt in Wiesbaden - 15 Millionen Euro Stiftungsetat
Im deutsch-russischen Jugendaustausch gibt es noch viel nachzuholen. Das erklärte Deutschlands Moskauer Ex-Botschafter, Hans-Friedrich von Ploetz, in Wiesbaden zum Auftakt der Sitzung des deutsch-russischen Jugendparlaments. Im Rahmen des heute in Wiesbaden beginnenden Diskussionsforums Petersburger Dialog und der deutsch-russischen Regierungskonsultationen von Sonntag an konferieren seit gestern auch 50 junge Deutsche und Russen vier Tage lang miteinander.
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14-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
Frankfurt live: Facettenreiches Buch zum Thema Historismus in Wiesbaden
Rechtzeitig zum Petersburger Dialog, der vom 13. bis 15. Oktober 2007 in Wiesbaden stattfindet, ist ein neues Buch über den nassauischen Baumeister Philipp Hoffmann (1806-1889) erschienen. Herausgegeben wurde es vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Förderung der Rheingauer Heimatforschung.
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14-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
morgenweb: Putin auf den Spuren von Nikolaus II.
„Nur eine Übernachtung in Wiesbaden ist zu kurz für Wladimir Putin, um alle Spuren seiner Landsleute in der hessischen Landeshauptstadt zu entdecken. Die jahrhundertealten Beziehungen der Stadt zu Russland waren wohl ein Grund, die diesjährigen Regierungskonsultationen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem russischen Präsidenten nach Wiesbaden zu verlegen.“
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14-10-2007 Petersburger-Dialog 2007 Presse
Wiesbadener Kurier: Boris Groys über russische Kunst
„Streng genommen hat der Petersburger Dialog am Donnerstag abend im Museum Wiesbaden begonnen, wo Boris Groys über "den Moskauer Konzeptualismus und die russische Gegenwartskunst" redete. Der 1947 in Ost-Berlin Geborene studierte in Leningrad Philosophie und Mathematik, kehrte 1981 nach Deutschland zurück und lehrt heute an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. International bekannt auch als Kurator und Kenner der russischen Kunstszene ist Groys der personifizierte deutsch-russische Austausch.“
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14-10-2007
Focus: Gorbatschow kritisiert europäisches Misstrauen
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14-10-2007
Spiegel: Merkel setzt auf Dialog mit Putin
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14-10-2007
Frankfurter Allgemeine: Gorbatschow beklagt „Nichtachtung von Russland“
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14-10-2007
PHOENIX russlandbezogener Sendeplan für Montag, 15.10.2007
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13-10-2007
Petersburger Dialog 2007 im Spiegel der Presse
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