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05-05-2005 Sankt Petersburg
Fabergé-Museum in Russland
Der amerikanische Fabergé-Kunstfonds sammelte in Washington Mittel für die Eröffnung des ersten Museums des weltbekannten russischen Juweliers in Sankt Petersburg.

„Die Staatliche Ermitage plant, ein Museum zu eröffnen, das dem Schaffen Carl Fabergés gewidmet wird", teilte der Botschafter Russlands in den USA, Juri Uschakow, auf einer festlichen Abendveranstaltung in der russischen Botschaft mit.

Dabei bedankte sich der russische Diplomat beim Fabergé-Kunstfonds „für die wichtige Arbeit, damit die Amerikaner die einmaligen Schätze Russlands kennen lernen und für die Unterstützung unserer Kultureinrichtungen".

Der Direktor der Staatlichen Ermitage, Michail Piotrowski, der zu einer Arbeitsreise in den USA weilt und der Abendveranstaltung als Ehrengast beiwohnte, teilte Journalisten mit, dass in der Exposition des Carl-Fabergé-Museums Werke des berühmten Meisters und der von ihm gegründeten Juwelierfirma aus der Sammlung der Ermitage sowie aus anderen russischen und ausländischen Sammlungen ausgestellt werden.

Der Fabergé-Kunstfonds in Washington hat die Absicht, Russland bei der Eröffnung des ersten Carl-Fabergé-Museums größtmöglich zu unterstützen und bei der Gestaltung seiner Exposition in Sankt Petersburg zu helfen.

Speziell für die Beteiligung am Wohltätigkeitsabend zur Unterstützung des Fabergé-Museums kam der bekannte amerikanische Pianist Van Cliburn aus dem US-Bundesstaat Texas nach Washington, der vor den Versammelten auftrat.

Carl Fabergé (1846-1920) war der Hofjuwelier des russischen Zaren und wurde dank einer Kollektion von Ostereiern auf der Pariser Ausstellung 1900 weltbekannt. Nach der Oktoberrevolution 1917 emigrierte er nach Lausanne in die Schweiz, wo er 1920 verstarb. (RIA)