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25-05-2005 Sankt Petersburg
Indiens Präsident in der Ermitage
Der Präsident der Republik Indien, Abdul Kalam, besuchte am letzten Tag seines Aufenthalts in Russland die Staatliche Ermitage in Petersburg.

Ihn begleitete der Direktor der Ermitage, Michail Piotrowski, der die Exkursion für den hohen Gast selbst in englischer Sprache durchführte.

Die indische Delegation besuchte die Säle der französischen und der holländischen Kunst sowie den Thron- und den Pavillon-Saal und bewunderte Rembrandts Werke.

Die Gäste zeigten großes Interesse für die Exposition „Kunst Indiens: 1. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung - 19. Jahrhundert", die sich über vier Säle des Winterpalastes erstreckt. In den Museumsvitrinen finden sich etwa 300 Werke: Skulpturen, Malerei und angewandte Kunst sowie die Paradeausrüstung und Waffen eines vornehmen mongolischen Kriegers, Erzeugnisse aus Elfenbein, Nephrit, Holz und Metall und eine Kollektion von indischen blanken und Schusswaffen des 17.-19. Jahrhunderts.

Diese Exposition, der Kultur und Kunst Indiens gewidmet, wurde vor etwa einem Jahr nach der Restauration eröffnet. Die Restaurierung und die technische Ausrüstung der Ausstellungssäle erfolgten mit finanzieller Unterstützung durch die indische Regierung, die fast 75 000 US-Dollar für diese Ziele bereitstellte.

Der Präsident Indiens interessierte sich lebhaft für die Ermitage-Sammlung und berichtete auch über neue Funde der Archäologen im Süden Indiens.

Die Besichtigung der Ermitage dauerte etwa eine Stunde. Anschließend trug sich Abdul Karin in das Gästebuch ein. (RIA)