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09-09-2004 Sankt Petersburg
Konferenz zum 300-jährigen Jubiläum des russischen Schiffsbaus an Ostsee tagt in St. Petersburg
Das älteste russische Schiffsbauwerk „Admiraltejskije werfi" („Admiralitätswerften") veranstaltet am 9. und 10. September eine theoretische Forschungskonferenz in Sankt Petersburg.

Im Mittelpunkt der Konferenz unter dem Namen „Rolle und Bedeutung der Admiralitätswerften für die wissenschaftlich-technische Entwicklung des russischen und weltweiten Schiffsbaus" stehen der aktuelle Entwicklungsstand sowie die Aussichten der russischen Kriegs- und Handelsflotte und des Schiffsbauwesens, teilte ein Werftsprecher mit. Die Veranstaltung ist an das 300-jährige Jubiläum der Admiralitätswerften angeknüpft. Diese Werften waren am 5. November 1704 vom Zar Peter I. gegründet worden. Die Gründung von Sankt Petersburg hatte eigentlich mit ihrem Bau begonnen.

An der Konferenz nehmen Vertreter der meisten Forschungs- und Entwicklungsanstalten der Branche teil. Auch Mitarbeiter führender Schiffsbauwerke Russlands sind mit dabei.

Im Rahmen der Konferenz funktionieren acht Sektionen, darunter „U-Boot-Bau", „Bau von Überwasserschiffen", „Informationstechnologien bei Entwurfsvorlagen und Produktionsvorbereitung", „Entwicklung des Schiffsmaschinenbaus auf den Admiralitätswerften und bei Betrieben der Branche", hieß es.

Heute übernimmt die Werft die Entwicklung, den Bau und die Modernisierung ziviler und Kriegsschiffe.

Seit 300 Jahren wurden über 2.600 Schiffe auf den Admiralitätswerfen gebaut. (RIA)