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28-07-2005 Sankt Petersburg
U-Boot in Petersbruger Werft auf Kiel gelegt
In den Petersburger "Admiralitäts-Werften" ist am Donnerstag das U-Boot "Kronstadt" mit Diesel- und Elektroantrieb für die Seekriegsflotte Russlands feierlich auf Kiel gelegt worden.

Es handelt sich um das erste elektrisch und dieselgetriebene U-Boot der vierten Generation nach dem "Lada"-Projekt, das in Serie genommen wird. Das Nullschiff dieses Projektes, "Sankt Petersburg", war 1997 in den "Admiralitäts-Werften" auf Kiel gelegt worden. Es lief bereits vom Stapel und wird jetzt für Tests vorbereitet. Geplant ist, das U-Boot nach allen erforderlichen Erprobungen im Jahr 2006 der Flotte zu übergeben.

Das neue U-Boot ist rund 66 Meter lang und etwa sieben Meter breit. Es entwickelt eine Höchstgeschwindigkeit von 21 Knoten und kann bis zu 300 Meter tief tauchen. Eine prinzipielle Besonderheit des nach dem Projekt 677 "Lada" gebauten U-Bootes ist die Fähigkeit, einen Raketen-Salvenschlag gegen verschiedene Ziele zu führen.

Wie der stellvertretende Oberbefehlshaber der Seekriegsflotte Russlands Admiral Michail Sacharenkow mitteilte, werden alle Flotten Russlands mit "Lada"-U-Booten ausgerüstet.

Ihm zufolge ist geplant, bis zum Jahr 2025 U-Boote ohne Kernantrieb nach diesem Projekt zu bauen.

"Je nach den Möglichkeiten des Staates, also je nach dem Vorhandensein von Mitteln werden Flugzeugträger gebaut", sagte der Admiral. Er bemerkte, dass die Flotte Russlands Flugzeugträger sowie erneuerte Schiffe für die mittlere Seezone braucht. (RIA)