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08-09-2005 Sankt Petersburg
Prinzessin von Monaco enttäuscht hunderte Schaulustige
Stéphanie von Monaco ist wie angekündigt in Sankt Petersburg in den Zirkus gegangen - hunderte Schaulustige suchten die Prinzessin am Rande der Galavorstellung am Mittwochabend aber vergeblich.

Die 40-jährige nahm den Diensteingang des angesehenen Fontanka-Zirkusses und umging damit die Menge, die in der einstigen Zarenstadt nach blauem Blut gespäht hatte. Unter den gut tausend Zirkusbesuchern war sie anschließend nicht auszumachen. "So ein Jammer", jammerte die 60-jährige Rentnerin Galina Ponomariowa. "Ich hätte so gern eine richtige Prinzessin gesehen."

Stéphanie teilt die Zirkus-Leidenschaft ihres im April verstorbenen Vaters Fürst Rainier III. Sie ist inzwischen Präsidentin des einst von Rainier begründeten Zirkusfestivals von Monte Carlo. Unter Stéphanies bekannt gewordenen Liebschaften war der Zirkuschef Franco Knie. Ihr zweiter Mann war der zehn Jahre jüngere portugiesische Zirkusartist Adans Peres Lopez. In Sankt Petersburg war sie am Dienstag eingetroffen und hatte sich unter anderem das berühmte Eremitage-Museum, die früheren Zarenresidenzen, die Peter-und-Pauls-Festung angesehen. Die Zirkusrevue "Kaskade der Überraschungen" enthält unter anderem eine Nummer, bei der Kampf eines römischen Gladiatoren gegen Löwen dargestellt wird.