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19-03-2007 Sankt Petersburg
Internationales Ballettfestival "Dance Open" in St. Petersburg
In Sankt Petersburg findet vom 6. bis 12. April das internationale Ballettfestival "Dance Open" statt. Laut Organisationskomitee will das Festival zeitgenössischen nichtklassischen Tanz dem Publikum näher bringen. Während die Zuschauer neue Tanztechniken sehen, haben die russischen Tänzer und Choreographen die Gelegenheit, sich zu verbessern.

"Die Grundidee des Festivals ist die Integration des klassischen russischen Balletts in die Weltkultur, die Wahrung der besten Traditionen und die künstlerische Suche in der Choreographiekunst", heißt es im Organisationskomitee.

Mit jedem Jahr wächst die Zahl der Teilnehmer und auch der Länder, aus denen sie kommen. In diesem Jahr werden mehr als 150 Ballettschüler aus Russland und Europa dabei sein, dazu professionelle Balletttruppen, Pädagogen und Choreographen. Das Programm "Dance Open" umfasst Meisterklassen, die von bekannten Tänzern und Lehrern aus Russland und Europa wie zum Beispiel Ljudmila Semenjaka, Gennadi Seljuzki und Alla Ossipenko geleitet werden.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Tänzer und Leiter der Truppe "Compania baile Teatro espanol", Marc Aurelio, der einige Flamenco-Stunden unterrichten wird.

Die Veranstaltungen des Festivals enden mit einem Konzert, bei dem Ballettschüler aus Russland und Europa auftreten.

Traditionell geht das Festival "Dance Open" mit der Gala der Ballettweltstars zu Ende, das aus den besten Szenen des klassischen Repertoires sowie moderner Choreographie besteht.

An der Aufführung beteiligen sich der italienische Tänzer Marc Aurelio, Cyril Pierre und Lucia Lacarra vom Bayerischen Staatsballett, sowie Solisten des Bolschoi Theaters wie Nikolai Ziskaridse, Denis Medwedew, Anastasija Jazenko, Dmitri Gudanow.

Das "Dance Open" ist mittlerweile eine feste Einrichtung im Kulturleben in der Stadt an der Newa geworden: Es findet bereits zum sechsten Mal statt. Gefördert wird es von der föderalen Agentur für Kultur und Film und dem städtischen Komitee für Kultur.