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09-06-2007 Sankt Petersburg
St. Petersburger Wirtschaftsforum diskutiert über Russlands Perspektiven bis 2020
Der erste Tag des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums wird Russland gewidmet: Geplant sind Diskussionen über Entwicklungsperspektiven des Landes bis 2020. Der russische Wirtschaftsminister German Gref wird als Präsident des Forums die erste Plenarsitzung abhalten, in der der Erste Vizepremier Sergej Iwanow, der Vorsitzende des Konsultationsrats von Citigroup, James Wolfensohn und der Direktor des Instituts für Wirtschaft der Übergangsperiode, Jegor Gaidar, sprechen werden.




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„Wir möchten wissen, wie der Erste Vizeregierungschef, ein ausländischer Experte und ein Vertreter einer unabhängigen russischen Expertengemeinschaft Entwicklung sehen“, erklärte Gref die Wahl der Redner.

An der Diskussion werden der russische Finanzminister Alexej Kudrin, Altbundeskanzler und heute Top-Manager der Ostsee-Pipeline, Gerhard Schröder, der Vizedirektor des Internationalen Währungsfonds, John Lipsky, und der Präsident der russischen Bank VTB, Andrej Kostin, teilnehmen.

Am ersten Tag des Forums werden Investitionsprojekte des Föderationsbezirks Süd und das Olympiaprojekt Sotschi 2014 vorgestellt. Eröffnet werden Ausstellungen von Innovationsentwicklungen und Industriedesign. Außerdem werden Präsentationen der Wirtschaftsforen stattfinden, die in diesem Jahr in Sotschi, Irkutsk, Krasnojarsk und Samara geplant sind.

Am Nachmittag wird Vizepremier Sergej Naryschkin einen Runden Tisch zum Thema „Dialog mit ausländischen Investoren“ abhalten, an dem sich unter anderem der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann und der russische Energieminister Viktor Christenko beteiligen.

Am Nachmittag wird Russlands Präsident Wladimir Putin den „Global Energy“-Award überreichen. Darüber hinaus soll der Staatschef mit Vertretern der größten ausländischen Unternehmen zusammentreffen.

Wie der stellvertretende russische Wirtschaftsminister Kyrill Androssow am Vortag vor Journalisten mitteilte, sind 62 Länder beim Forum vertreten. Eingetroffen sind zehn Staatspräsidenten, vier Regierungschefs, ein Parlamentschef und 44 ausländische Minister. Außerdem sind mehr als 300 der 1000 Top-Unternehmen der Welt mit ihren Chefs vertreten. [ria-novosti]