russland.RU berichtet in Wort und Bild aus Russland und über Russland. Ungebunden, unabhängig und überparteilich. Ohne Vorurteile und Stereotypen versucht russland.RU Hintergründe und Informationen zu liefern um Russland, die Russen und das Leben in Russland verständlicher zu machen. Da wo die großen Verlage und Medienanstalten aufhören fängt russland.RU an.



11-09-2007 Sankt Petersburg
Die HafenCity Universität Hamburg und die Universität für Architektur und Bauwesen St. Petersburg schließen Kooperation
Seit über drei Jahren laufen bereits Kooperationsprojekte zwischen dem Hamburger Stadtplanungsdepartment und der St. Petersburger Architekturhochschule. Bereits in mehreren Workshops haben die deutschen und die russischen Studierenden interdisziplinär zusammengearbeitet und dies mit großem Erfolg.



Werbung


Jetzt soll aus dem Netzwerk ein wirkliches Kooperationsprogramm werden, das die bereits bestehende städtepartnerschaftliche Beziehung, die sich in diesem Jahr zum 50sten Male jährt, weiter stärkt und den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen beiden Nationen fördert.

Teil des Kooperationsabkommens sind sowohl Entwurfsseminare an der HafenCity Universität (HCU) in Hamburg, als auch Exkursionen für Hamburger Studierende nach St. Petersburg. Aber die Kooperation soll auch praktische Resultate für die St. Petersburger Stadtentwicklung zum Ergebnis haben und so steht im Zentrum der Arbeit im kommenden Jahr die Neugestaltung des Hamburger Platzes in St. Petersburg sowie des ihn umgebenden Stadtquartiers. Der Hamburger Platz in St. Petersburg ist ein typischer Verkehrsplatz im so genannten Wohngürtel der 4,7 Millionen Einwohner zählenden russischen Metropole, am Ende eines großen, zusammenhängenden Wohngebietes aus den 1970er/80er Jahren, das von 20 geschossigen Wohnhochhäusern gekennzeichnet ist. Ziel des Projektes ist es, Perspektiven für eine realistische künftige Nutzung und Gestaltung dieses Ortes zu entwickeln, die den Platz zu einem besonderen Ort werden lassen.

Die besondere Bedeutung einer solchen auf praktische Zusammenarbeit ausgerichteten Kooperation für die städtepartnerschaftliche Entwicklung ist augenfällig und so wird das Projekt sowohl von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg als auch von »Gesellschaft Harmonie von 1789« begleitet und unterstützt.