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23-04-2008 Sankt Petersburg
Russen und Österreicher bauen Shopping Mall in St. Petersburg
Die russische RTM AG und die in Österreich registrierte ImmoEast AG haben eine engere Zusammenarbeit bei Investitionen auf dem russischen Immobilienmarkt und ein Joint Venture vereinbart. Wie aus einer Pressemeldung der RTM AG hervorgeht, dient das Joint Venture für Projekte der Liegenschaftsverwaltung und der weiteren Nutzung von Immobilienobjekten.

Dabei soll die RTM die Projekte leiten und ImmoEast Investoren beschaffen. Die ImmoEast AG hatte dem russischen Unternehmen bereits einen Kredit von 15 Millionen US-Dollar gewährt. RTM will ein Aktienkontrollpaket des Joint Venture besitzen.

Das erste Projekt soll der Bau eines Handels- und Vergnügungszentrums in Sankt Petersburg sein. Der Umfang der Investitionen soll bei rund 150 Millionen US Dollar liegen. "Auf einem Grundstück von 6,1 Hektar wird ein Handels- und Vergnügungszentrum von einer Gesamtfläche von rund 90 000 Quadratmeter mit 1200 Parkplätzen gebaut. Die Eröffnung ist für das kommende Jahr geplant", heißt es.

Die ImmoEast AG wurde im Jahr 1999 vom österreichischen Unternehmen Immofinanz gegründet, das gegenwärtig 54 Prozent der Aktien der ImmoEast AG hält. Die Gesellschaft investiert in Immobilien in 13 Ländern in Mittel- und Osteuropas.

Die RTM-Gruppe wurde vor zwei Jahren gegründet. Zu ihren wichtigsten Aufgabenbereichen gehört die Entwicklung und Verwaltung von Liegenschaften in russischen Großstädten. 71,4 Prozent ihrer Aktien hält deren Präsident Eduard Wyrypajew und die restlichen 28,6 Prozent wurden beim Börsengang der Gruppe im Mai des vergangenen Jahres auf den Markt gebracht. RIA Novosti