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28-01-2009 Sankt Petersburg
Befreiung von Leningrad: Medwedew ehrte alle Gefallenen mit Schweigeminute
Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat am Dienstag den Soldaten, die an der Befreiung Leningrads von der faschistischen Blockade teilgenommen hatte, und den Einwohnern der Stadt, die während der Blockade ums Leben gekommen waren, mit einer Schweigeminute gedacht.



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Medwedew, der sich derzeit zu einem Besuch in der Newa-Stadt aufhält, legte Blumen am Monument für die "Mutter Heimat" auf dem Piskarjowka-Gedenkfriedhof nieder.

Insgesamt waren mehr als 300 Gedenkveranstaltungen auf Friedhöfen sowie auf Straßen und Plätzen, in Museen, Konzertsälen und Theatern der festlich geschmückten Newa-Metropole geplant.

Die Einwohner der Stadt waren aufgerufen, um 19.00 Uhr Ortszeit das Licht in ihren Wohnungen auszuschalten und Kerzen in ihren Fenstern anzuzünden, um auf diese Weise der Opfer der rund 900-tägigen Blockade zu gedenken. Der Jubiläumstag ging mit einem Feuerwerk zu Ende.

Die Blockade hatte am 8. September 1941 begonnen. Während der Blockade wurde die Brotration für die Einwohner mehrmals reduziert, bis sie am 20. November 1941 bei 125 Gramm pro Person lag.

Die Blockade wurde zwar am 18. Januar 1943 durchbrochen, bis zu deren völliger Beseitigung am 27. Januar 1944 musste aber noch ein Jahr vergehen.

Heute leben rund 300 000 Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges in Sankt Petersburg. Am Jubiläumstag erhielten sie alle eine Gedenkmedaille zum 65. Jahrestag der Befreiung der Stadt.

Am 27. Januar wird der 65. Jahrestag der Befreiung der Stadt von der faschistischen Blockade begangen. [ russland.RU ]