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07-04-2009 Sankt Petersburg
Wirtschaft in St. Petersburg und Moskau sinken auf dem Stabilitätsindex
Sankt Petersburg und das Leningrader Gebiet, Moskau sowie das Moskauer Umland sind jetzt aus der Liste der stabilen Regionen Russlands gestrichen worden.



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Die Zahl der stabilen Regionen ist damit gemäß der Liste des Ministeriums für regionale Entwicklung Russlands nach dem Stand von Ende Februar von 26 um die Hälfte geschrumpft, schreibt die Tageszeitung “Wedomosti” am Montag.

In Sankt Petersburg gingen die Einnahmen der Einwohner um 24,1 Prozent zurück, im Leningrader Gebiet sackte der Umsatz im Einzelhandel um bis zu 15 Prozent ab.

Moskau ist in die Liste der Regionen mit einem nicht zufrieden stellenden Entwicklungsstand abgerutscht und rangiert nun neben der Teilrepublik Baschkirien sowie den Gebieten Lipezk und Omsk, wie das Blatt feststellt. Die Steuereinnahmen in Moskau haben sich um 43 Prozent verringert. Auf ein Drittel ist das Tempo in der Bauwirtschaft gesunken, die Industrieproduktion ist um 30 Prozent zurückgegangen.

Zugleich wird betont, dass die Wirtschaftslage in vor allem in Moskau weiterhin zusehends besser ist als in den meisten anderen russischen Regionen. Die beiden Wirtschaftstandorte sind jedoch auf hohem Niveau “instabil”.

Nach Ansicht von Experten kommt die Wirtschaft in diesen Regionen nach einem starken Produktionsrückgang im Februar wieder ins Gleichgewicht. Die Wirtschaft dieser Regionen sei differenziert genug und werde deshalb die Krise überstehen können, heißt es in der “Wedomosti”.
[ mm / Sankt Petersburger Herold ]