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29-07-2010 Sankt Petersburg
Letzte Rettung vor der Hitze für die Petersburger: ein Bad im Brunnen
Um sich in der anhaltenden Sommerhitze ein wenig abzukühlen, suchen viele Stadtbewohner die Flucht in einem der vielen Brunnen der Stadt. Besonders beliebt sind die Fontäne beim Finnländischen Bahnhof und bei der Metro Moskowskaja.



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Zwar rät der städtische Wasserversorger “Wodokanal” aus hygienischen Gründen vor solchem Bädern, doch davor lässt sich kaum jemand abschrecken. Dementsprechend ist auch der Wasserkonsum während der Hitzeperiode stark angestiegen – nämlich um 200.000 Kubikmeter oder zehn Prozent mehr Wasser als üblich zu dieser Jahreszeit.

Die Hitze hat auch an mehreren Orten zu Strassenschäden geführt. Die Wyborger Chaussee, die im vergangenen bei Sertolowo erneurt worden war, muss wegen des eingedrückten Belags nochmals repariert werden. Grund für die Hitzeschäden ist die Tatsache, dass sich die Asphaltschicht jeweils auf das Doppelte der Lufttemperatur erhitzt und nur bei zu starker Belastung nachgibt.

Bild: Besonders beliebt bei Kindern im Sommer: das Wasserspiel “Mon Plaisir” im Park der Zarenresidenz Peterhof.
(Bild: Eugen von Arb/SPB-Herold)
[ eva/Sankt Petersburger Herold ]