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14-01-2005 Sankt Petersburg
Bald nach dem deutschen Bundespräsidenten traf in Sankt Petersburg der russische Präsident ein
Russlands Präsident Wladimir Putin ist am Freitag in Sankt Petersburg eingetroffen. In der nördlichen Metropole, wie die einstige Hauptstadt des russischen Imperiums ebenfalls genannt wird, wird sich der russische Präsident mit seinem deutschen Amtskollegen Horst Köhler treffen, der wenige Minuten vor Putin in Petersburg eingetroffen war.

Beide Präsidenten werden sich am feierlichen Abschluss des Festivals "Russisch-deutsche Kulturbegegnungen 2003 - 2004" beteiligen.

Köhler besuchte Russland zuvor mehrmals. Aber sein jetziger Besuch ist der erste nach seiner im Mai 2003 erfolgten Wahl zum Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland.

1998 - 2000 leitete Köhler die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, 2000 wurde er geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds.

Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts beteiligte er sich an Verhandlungen mit der russischen Regierung, auch an der praktischen Regelung der zweiseitigen Finanzprobleme und trug aktiv zur Aufnahme Russlands in den IWF und die EBRD bei.

Die feierliche Abschlusszeremonie des bisher größten Festivals "Russisch-deutsche Kulturbegegnungen 2003 - 2004" findet im Großen Saal der Akademischen Schostakowitsch-Philharmonie von Sankt Petersburg statt.

Wie eine Quelle im Kreml in einem Gespräch mit der RIA Nowosti betonte, hat sich das Festival zu einem weiteren Beweis für die zunehmende Dynamik der bilateralen Zusammenarbeit im kulturellen und geisteswissenschaftlichen Bereich gestaltet.

"Die ‚Russisch-deutschen Kulturbegegnungen 2003 - 2004' haben erfolgreich die wichtige Mission erfüllt, die gegenseitige Annäherung der Völker beider Länder zu fördern; und kurz vor dem 60. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung des deutschen Volkes vom Nazismus kommt dieser Mission eine besondere Bedeutung zu", sagte die Quelle.

Beim Konzert in der Philharmonie werden im Beisein beider Präsidenten Werke auf der Walker-Orgel dargeboten werden, die von Meistern der Bonner Firma Klais restauriert wurde. (RIA)