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27-01-2005 Sankt Petersburg
Schostakowitschs Siebente Sinfonie wird zu einem Multimedium
Die Weltpremiere der "Cinemaphonie" - der Siebenten Sinfonie Dmitri Schostakowitschs in Begleitung einer Videoreihe - findet am 27. Januar in Sankt Petersburg statt. Das Projekt fällt zeitlich mit dem Jahrestag der Aufhebung der Leningrader Blockade zusammen.

Die Siebente Sinfonie war ein Symbol des Heldenmuts der Einwohner der belagerten Stadt. Das Werk wird unter Stabführung von Maxim Schostakowitsch, dem Sohn des Komponisten, im Großen Saal der Philharmonie gespielt, berichtet Fontanka.ru.

Nach Behauptung der Urheber der "Cinemaphonie" hat die Vorbereitung des Projektes fünf Jahre in Anspruch genommen. Drei Jahre lang sei eine mühselige Arbeit zur Auswahl der Haupt-Videoreihe geführt worden, hieß es. Die "Synthese-Regie" führt Georgi Paradschanow, Neffe des bekannten Filmregisseurs und Künstlers Sergej Paradschanow (1924 - 1990).

Bei der Videoreihe der "Cinemaphonie" handelt es sich um Filmdokumentationen aus verschiedenen Jahren - von den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts an, wobei Bilder aus der Kriegszeit und aus dem Blockade-Alltag selbstverständlich den Hauptteil ausmachen. Wie Paradschanow dazu äußerte, hat die Witwe Dmitri Schostakowitschs, Irina, bei der Vorbereitung des Projektes geholfen.

Die "Cinemaphonie" wurde bereits am 21. Januar in Moskau hinter verschlossenen Türen gezeigt. Dabei ging es eher um eine "Vorführung" als um eine Premiere. (RIA)