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11-02-2005 Sankt Petersburg
Weltclub der Petersburger plant Wohltätigkeitsveranstaltungen in Estland
Am Freitag werden Vertreter vom Weltclub der Petersburger Narva besuchen, wie Valentina Orlowa, Vorstandsvorsitzende des Weltclubs mitteilte.

Der Besuch beginnt mit einer Kranzniederlegung am Denkmal für gefallene Soldaten von Peter dem Großen. Anschließend wird im Rittersaal des Narva-Schlosses eine Versammlung des Clubs unter dem Vorsitz des Clubpräsidenten Michail Piotrowski (Direktor der Eremitage) und des Narvaer Bürgermeisters Tarmo Tammiste stattfinden. Piotrowski wird über Sankt Petersburg, über die Tätigkeit des Clubs und dessen Platz im Kulturleben der "nördlichen Hauptstadt" Russlands erzählen.

Am 12. Februar wird die Delegation des Weltclubs der Petersburger nach Tallinn reisen und dort am Denkmal für gefallene russische Matrosen des Panzerkreuzers "Russalka" Blumen niederlegen. Am Abend wird im Kadriorg-Palast ein Wohltätigkeitsball stattfinden, zu dem namhafte Politiker, Künstler und Unternehmer beider Staaten eingeladen sind.

Die Spenden, die beim Wohltätigkeitsball gesammelt werden, sind für die Restauration des Denkmals für die Soldaten von Peter dem Großen bei Narva und des Denkmals "Russalka" in Tallinn bestimmt.

"Anlässlich des 60. Jahrestags des Sieges wollen wir der Soldaten gedenken, die in Estland gefallen sind. Wir wollen betonen, dass Russland und Estland eine gemeinsame Geschichte haben, die nicht vergessen werden darf. Diese Aktion, die an die tragischen Ereignisse in unserer gemeinsamen Geschichte erinnert, wird zweifelsohne zu einer Annäherung zwischen dem russischen und dem estnischen Volk beitragen", sagte Orlowa.

Die Veranstaltung wird mit Hilfe der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments), des estnischen Kulturministeriums und der Oberbürgermeisterämtern von Tallinn und Narva durchgeführt.

Der 1991 gegründete Weltclub der Petersburger zählt heutzutage rund 130 Mitglieder. Etwa 90 von ihnen leben in Sankt Petersburg, die übrigen Mitglieder des Clubs wohnen in anderen russischen Städten sowie in den USA, Kanada, Deutschland, Frankreich und anderen Ländern. (RIA)