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24-03-2005 Sankt Petersburg
Staatliches Russisches Museum - Museum ohne Schwellen
Am 24. März eröffnet das Russische Zentrum für Museumspädagogik und Kinderkunst am Russischen Museum im Michailowski-Schloss (Ingenieursschloss) eine Ausstellung zum Projekt “Museum ohne Schwellen”.

Im Rahmen der Präsentation findet ein Forum zum Thema statt, an dem Kunsthistoriker, Museumspädagogen, Politiker sowie Vertreter aus dem sozialen Bereich teilnehmen.

Das Russische Museum betreibt seit einiger Zeit eine eigene Abteilung, die sich mit Museumspädagogik und Kinderkunst befasst – in einer Ausstellung, die von einem Gesprächsforum begleitet wird, stellt es nun seine Arbeit mit Waisenkindern vor. Das Projekt, das den Titel „Museum ohne Schwellen“trägt, soll anhand von Kinderarbeiten und Fotografien das soziokulturelle Engagement des Museums dokumentieren und der Öffentlichkeit näher bringen.

Entsprechend den Arbeitsbereichen ist die Ausstellung in drei Teile aufgeteilt. Der erste Saal präsentiert anhand von rund hundert Kinderzeichnungen und einer Dokumentation die Arbeit in den „SOS-Kinderdörfern“, Ziele, Aufgaben, Probleme und Erfolge der Organisation sowie die Perspektiven in der Zusammenarbeit mit dem Russischen Museum. Der zweite Raum enthält künstlerische Arbeiten, die während dem Projekt „Kinder im Sommergarten“ unter museumspädagogischer Begleitung entstanden sind. Die Ausbildung von Museumspädagoginnen und -Pädagogen sowie die Arbeit mit Kindern im Museum sind die Themen des letzten Saals.

Begleitet wird die Ausstellung von einer Pressekonferenz sowie mehreren Gesprächsrunden, an denen unter anderem über die Möglichkeiten der Kunsttherapie mit „Problemkindern“ und behinderten Kindern sowie die Rolle des Russischen Museums in diesem Bereich diskutiert wird. Neben dem Museumsdirektor Wladimir Gusew nimmt eine ganze Reihe von Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur, Politik und Soziales am Forum teil.