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03-05-2005 Sankt Petersburg
Europäische Gelder schützen Sankt Petersburg vor Überschwemmungen
Russland nimmt bei der Europäischen Investitionsbank einen Kredit über 40 Millionen Euro auf, um den Bau der Hochwasserschutzanlagen in Sankt Petersburg zu vollenden.

Ein entsprechender Vertrag wurde am Dienstag zwischen der russischen Regierung und der Bank unterzeichnet, heißt es in einer Pressemitteilung des Finanzministeriums.

Das ist der erste Vertrag zwischen Russland und der Europäischen Investitionsbank, wird in der Mitteilung hervorgehoben. Der Vorstand der Bank hatte die Gewährung des Kredites im März 2003 befürwortet.

Der Kredit hat eine Laufzeit von 22 Jahren mit Vorzugsbedingungen über 7 Jahre. Die Schuldenbedienung und -tilgung erfolgt zu Lasten des föderalen Staatshaushalts. Gelder in Höhe von 18,72 Millionen USD wurden schon im Budget für 2005 im Programm für ausländische Kreditaufnahmen eingeplant.

Die Gesamtkosten für die Fertigstellung des Baus der Wasserschutzanlagen in Sankt Petersburg belaufen sich auf 418 Millionen US-Dollar, die Steuern und Abgaben nicht eingeschlossen.

Außer den genannten Geldern sind andere Finanzierungsquellen in Aussicht genommen worden wie Kredite der Europäischen Bank für Rekonstruktion und Entwicklung von 245 Millionen US-Dollar und ein Kredit der Nördlichen Investbank von 40 Millionen US-Dollar.

Das Projekt soll bis zum Jahr 2009 abgeschlossen werden. (RIA)