(R)OPEC-Kartell mit Russland?

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Rohöl der Marke Brent über 40 US-Dollar je Fass, der Euro wieder unter 80 Rubel – kann es sein, dass sich die operativen Eckdaten der Weltwirtschaft, aus Moskauer Sicht wohlgemerkt, „normalisieren“?

Dass die russische Wirtschaftsstruktur viel zu sehr an den Energierohstoffen hängt, hat man inzwischen auch in Moskau bemerkt. Das zu ändern geht jedoch nicht über Nacht. Es dauert umso länger, je weniger Renten das Land mit dem Export von Öl und Gas erwirtschaften kann. Erst muss das Leck gestopft werden, dann kann man den Umbau der Takelage in Angriff nehmen.

„Grandioses Scheitern“

Als sich am 16. Februar in Doha, der Hauptstadt des Golfstaats Qatar, die Energieminister aus Russland, Saudi-Arabien, Venezuela und Qatar einigten, die gemeinsame Ölförderung auf dem Stand vom Januar 2016 einzufrieren, quittierten die meisten westlichen Medien das mit einem höhnischen Grinsen. Januar 2016! Rekordmengen und unterirdische Preise. Von „grandiosem Scheitern“ konnte man in der deutschen Presse lesen.

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