Rostow-Absturz: FlyDubai-Pilot soll wegen Müdigkeit gekündigt haben

Foto: commons.wikimedia/Steven Byles CC BY-SA 2.0Foto: commons.wikimedia/Steven Byles CC BY-SA 2.0
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[Von Peter Mühlbauer] – Mitarbeiter erheben anonym Vorwürfe gegen Billigfluglinie.

Am letzten Samstag stürzte in der südrussischen Stadt Rostow am Don eine Boeing-737-800 der Linie FlyDubai ab, wobei alle 55 Passagiere und alle sieben Crewmitglieder ums Leben kamen (vgl. Flugzeugabsturz in Rostow am Don [Update]). Die Ursache des Absturzes ist bis jetzt nicht sicher geklärt – Beobachter vermuten, dass der der Pilot möglicherweise nicht mit den Sichtverhältnissen und dem starken Wind zurecht kam.

Nun sagten Kollegen dieses Piloten, die anonym bleiben wollen, der BBC, dass Aristos S., der zypriotische Kapitän der Boeing-737-800, zum Absturzzeitpunkt seinen Job bereits gekündigt hatte und nur noch die Zeit bis zum Ablauf der dreimonatigen Kündigungsfrist abflog. Als Grund für seinen Abschied soll er unter anderem Müdigkeit angegeben – und er war den BBC-Informanten nach nicht der einzige, der bei FlyDubai darunter litt. Seit Jahresbeginn sollen fast 25 von insgesamt etwa 600 FlyDubai-Piloten deshalb ihren Arbeitgeber gewechselt haben.

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