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Selbstmordanschlag auf Moskauer Rockfestival 5.7.2003

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(MOSKAU) In Inguschetien (russische Teilrepublik im Nordkaukasus) ist ein gewisser Alichadschijew, Aktivist der bewaffneten tschetschenischen Banditenformationen, festgenommen worden, der nach Angaben der Polizei in den Terrorakt vom 5. Juli auf dem Moskauer Flugplatz Tuschino verwickelt sein soll. Das erfuhr RIA "Nowosti" aus der Nordkaukasischen Verwaltung des Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands (FSB).
Während Moskau trauert, der Oberbürgermeister Luschkow hat den 8. Juli in Moskau zum Trauertag erklärt, ist der Gesundheitszustand mehrerer Opfer des jüngsten Anschlags in Moskau nach Befund der Ärzte weiterhin „äußerst schwer". Wie ein Arzt der Wiederbelebungsabteilung der 36. klinischen Krankenhauses der RIA "Nowosti" mitteilte, sei der Zustand der 23-jährigen Swetlana Filippowa sehr schlimm.
Die Türkei lehnt jeden Gewalteinsatz bei der Lösung politischer Fragen ab.
Der Premierminister Libanons Rafiq al-Hariri verurteilte am Montag den Terrorakt auf dem Moskauer Flugplatz in Tuschino, in dessen Ergebnis 13 Personen ums Leben gekommen und über 30 verletzt worden waren.
Der Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow hat für den morgigen Dienstag einen Trauertag in Moskau angeordnet. Das teilte der Pressedienst des Bürgermeisteramtes mit.
Hart äußerte sich Präsident Putin nach dem Anschlag auf das Moskauer Rockfestival am Montag im Kreml in einer Beratung mit dem Kabinett.

„Die Methoden der Verbrecher, deren Finanzierungsquellen und nicht zuletzt der Umstand, dass die meisten Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung gerichtet sind, überzeugt uns davon, dass die in Tschetschenien operierenden Banditen zum internationalen Terroristennetz gehören.
Zwei Tage nach den Selbstmordanschlägen auf das Moskauer Rockfestival kämpfen russische Ärzte weiter um das Leben von fünf Schwerstverletzten. In Moskaus Krankenhäusern werden noch 38 Personen behandelt.
US-Präsident George W. Bush hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, nach dem Terroranschlag auf ein Rockfestival in Moskau, telefonisch sein Beileid ausgedrückt.
Tschetschenien, eine islamisch geprägte Bergregion von der Grösse Hessens, die vor mehr als 200 Jahren von der Zarin Katharina die Große, zusammen mit dem gesamten Nordkaukasus erobert wurde. Seitdem gehört Tschetschenien zu Russland.
Behörden verschärften aus Sicherheitsgründen die Kontrollen auf Moskauer Märkten und an den U-Bahn-Stationen an. Am Sonntagmorgen wurde in der Erlöser-Kathedrale ein Gedenkgottesdienst für die Opfer der Gewalttat abgehalten.
Die Ärzte in den Moskauer Krankenhäusern kämpfen weiter um das Leben zahlreicher Verletzter. Es werden noch mehr als 30 Jugendliche in den Krankenhäusern behandelt. Sie erlitten bei dem Terrorarakt zum Teil lebensgefährliche Splitterverletzungen.
Auf der Suche nach den Hintermännern des Bombenanschlags auf ein Moskauer Freiluft- Konzert konzentriert sich die russische Polizei auf tschetschenische Rebellen als Hintermänner der Tat.
Während die russischen Behörden weiter nach den Hintergründen für den Bombenanschlag in Moskau suchen erreichen Beileidskundgebungen den Kreml.
(Moskau) Bei einem Terroranschlag in Moskau sind mindestens 20 Menschen getötet worden.
Die Polizei spricht derzeit von etwa 40 zum Teil Schwerverletzten.
Die Explosion ereignete sich im Nordwesten der Stadt am Eingang zu einem Rockfestival auf dem Flugfeld Tuschino.
Bei Selbstmordanschlägen kamen in den letzten Jahren mehrere hundert Menschen ums Leben. Oft traf es Zivilisten und Militärs in Tschetschenien, aber seit dem Oktober 2002 haben Sebstmordattentäter ihren „Krieg“ auch nach Moskau getragen.
Aus den 20 Uhr Abendnachrichten ( 05.07.2003 ) des Nachrichtensenders WESTI zu dem Selbstmordanschlag auf das Moskauer Rockfestival und Interviews mit Boris Gryslow und Jurij Luschkow.

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Aus den 20 Uhr Abendnachrichten ( 05.07.2003 ) des Nachrichtensenders WESTI zu der Situation am Abend und einem Interview mit dem Musikanten Sergej Galanin.

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Aus den 20 Uhr Abendnachrichten ( 05.07.2003 ) des Nachrichtensenders WESTI zu der Situation in den Krankenhäusern.

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Auf dem Rockfestival "Kryllya" wurden bei mehreren Bombenexplosionen, um 15 Uhr Ortszeit, 20 Personen sofort getötet und 40 schwerverletzt.



Moskau-Karte

Das
Das "Krilya"-Festival im Internet (nur russische Sprache)

Selbstmordanschlag in Moskau - Fotospecial

Hotline für Familienangehörige
Hotline des Gesundheitsamtes von Moskau



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Warum kommen eigentlich so viele Schach- großmeister aus Russland? Ein russisches Sprichwort verrät es: „Gutes Essen macht klug!“ Und es ist sicher nicht nur das Essen selbst, sondern die ganze Esskultur, die Leib und Seele gleichermaßen stärkt. mehr...






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