Russland und Syrien – Schlussfolgerungen aus sechs Monaten Militäreinsatz

Foto: Wikipedia/Alex Beltyukov CC BY-SA 3.0Foto: Wikipedia/Alex Beltyukov CC BY-SA 3.0
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Am 14. März hat der russische Präsident Wladimir Putin befohlen, mit dem Abzug der russischen Truppen aus Syrien zu beginnen. Der Einsatz dauerte fast sechs Monate und brachte einen Durchbruch im Kampf gegen die Terroristen des Islamischen Staates.

Präsident Putin gab den Befehl zum Abzug der russischen Truppen während einer Beratung mit dem russischen Verteidigungsminister Schoigu und dem Außenminister Lawrow. In seinem Entschluss ließ sich der russische Präsident davon leiten, dass die gestellten Aufgaben durch die Streitkräfte im wesentlichen erfüllt worden sind.

„Russland hat in kurzer Zeit in Syrien eine nicht sehr große, aber effektive Militärgruppierung in Syrien geschaffen“, so der Präsident. Die Tätigkeit der russischen Militärs war laut Putin Voraussetzung für den Beginn des Friedensprozesses.

Die beiden von Russland genutzten Stützpunkte in Syrien (Tartus und Chmeimim) bleiben bestehen und werden den notwendigen Schutz zu Wasser, Luft und auf dem Land gewährleisten.

Wie Quellen aus dem russischen Verteidigungsministerium berichten, war der Beschluss des russischen Präsidenten nicht spontan. Diese Vorgehensweise wurde mehrmals bei Beratungen des russischen Sicherheitsrates besprochen.

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