Russlandversteher melden sich zu Wort

Mangold Klaus Foto Ralf Roletschek CC BY 3.0Mangold Klaus Foto Ralf Roletschek CC BY 3.0
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Die „Russlandversteher“ in den Reihen der deutschen Wirtschaft werden selbstbewusster. Seit die Bundeskanzlerin dem damaligen Ostausschuss-Vorsitzenden Eckhard Cordes im Frühjahr 2014 ihren „Primat der Politik“ mehr oder weniger aufoktroyierte, haben die Manager stillgehalten. Schließlich, so hieß es seinerzeit, werde der Lohn real und greifbar sein: Russland werde sich den Regeln beugen, die Krim kehre zur Ukraine zurück, die europäische Friedensarchitektur komme wieder ins Lot.

Fast zwei Jahre sind vergangen, und keines der Versprechen wurde wahr. Für viele ist der Kredit der Sanktionspolitik schlicht aufgezehrt.

Hinzu kommt: Die Mehrheit der russischen politischen Klasse ist überzeugt, der Westen habe sich die „Regeln“, von denen ständig die Rede ist, selbst auf den Leib geschneidert, und die „europäische Friedensarchitektur“ sei spätestens seit der Bombardierung Serbiens 1999 ohnehin außer Kraft. Von der Krim ganz zu schweigen … Dort, in Moskau, ist sicher keine Bewegung zu erwarten.

Manager, Unternehmer für Dialog

Den Managern und Unternehmern steht der Sinn nicht nach juristischen Disputen und politischer Haarspalterei.

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