Saakaschwili will in der Ukraine Exempel statuieren

Michail Saakaschwili Foto: GemeinfreiMichail Saakaschwili Foto: Gemeinfrei
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Der Gouverneur der ukrainischen Region Odessa will, damit die Dinge in der Ukraine wieder in Ordnung kommen, zwei Dutzend VIPs ins Gefängnis setzen.

„Über 20 sehr wichtige Personen sollen in der Ukraine inhaftiert werden und alles wird ein Ende haben“, sagte Saakaschwili.

Ganz oben auf der Liste steht Sergej Kiwalow, der ehemalige Abgeordnete der Partei der Regionen im ukrainischen Parlament (Werchowna Rada), dann der Milliardär Igor Kolomoisky, Innenminister Arsen Awakow und selbstverständlich Rinat Achmetow, den Saakaschwili den reichsten Ukrainer und ein Symbol der Korruption nennt.

Es sei ganz offensichtlich, dass Awakow in Gefängnis müsse, und man müsse ein Video drehen und im Internet veröffentlichen, das sein Büro zeigt und wie es dort aussieht, man müsse das illegale Casino zeigen, das man seit zwei Jahren nicht geschafft hat zu schließen und wo sein Sohn Summen verliert, die ein durchschnittlicher Bürger in seinem ganzen Leben nicht verdient.

Er sei kein Anhänger von Massenverhaftungen und Repressionen. Es sei eine grundsätzliche Frage. Er möchte an einer Person ein Exempel statuieren, damit die anderen sehen, wie es ihnen ergehen kann und sie sich eines Besseren besinnen. Es sei unmöglich, alles zu konfiszieren, „aber man kann sie so zwingen, Geld für die Verbesserung der Infrastruktur zu geben. Sie sollen ruhig Hotels an der Küste bauen, aber diese alten „Korruptlinge“ sollen das in ihrem Land tun. Das ist für sie angenehm und nützt dem Land.“
(hmw/russland.ru)