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23-11-2004 Sachalin
Im Hafen Korsakow (Sachalin) ein Container mit hoher Untergrundstrahlung aufgehalten
RIA Nowosti. Im Hafen der Stadt Korsakow (südliche Spitze der Insel Sachalin, östliche Küste der Aniwa-Bucht) sei ein Container mit einer hohen Untergrundstrahlung aufgehalten worden, wurde am Dienstag im Pressedienst des Zollamtes mitgeteilt (Zeitunterschied zu Moskau: + 8 Stunden).

Bei der Zollkontrolle der Fracht, die an einen Unterauftragnehmer beim Bau eines Betriebs für Naturgasverflüssigung andressiert worden sei, hätten die Kontrolleure an einem Container eine zwanzigfache Überschreitung der natürlichen Untergrundstrahlung festgestellt, erzählte Juri Gurschal, Pressesprecher des Zollamtes. Innerhalb des Containers habe die Überschreitung das Siebzigfache betragen.

Wie die Kontrolle ergeben habe, sei der Frachtabsender ein südkoreanisches Unternehmen und der Frachtempfänger einer der im Unterauftrag arbeitendes Unternehmen gewesen, das sich am Bau des Gasverflüssigungswerkes beteilige, teilte der Gesprächspartner der Agentur RIA Nowosti mit. Bei der Öffnung von 13 Kisten mit der Ausrüstung und mit Anlagen für die Defektoskopie von Schweißnähten der Metallkonstruktionen sei festgestellt worden, dass die Geräte selbst eine 20 000-fache Überschreitung der natürlichen Untergrundstrahlung aufgewiesen hätten.

Die Fracht sei aufgehalten worden, eine Überprüfung im Gange, weil in den Begleitdokumenten eine Genehmigung für die Einfuhr einer solchen Ausrüstung auf das Territorium Russlands fehle. Eine spezielle Kommission, der Fachleute des Föderalen Dienstes für Sicherheitsaufsicht in der Kernenergetik, Abteilung Gebiet Sachalin, angegliedert worden seien, sei nach Korsakow gereist, um den Zwischenfall detailliert zu prüfen, sagte der Pressesprecher. (RIA)