Syrien: Assad auf Siegerkurs

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[Thomas Pany] Durch die Hilfe Russlands und Iran hat das Regime die Oberhand gewonnen.

Die syrische Führung geht mit einer starken Position in die Genfer-Gespräche am kommenden Freitag. Die Delegation des Staatspräsidenten Baschar al-Assad kann es sich leisten, auf bloßes Zuhören zu setzen statt auf Verhandeln, konstatiert Joshua Landis in seiner Übersicht zur gegenwärtigen Situation in Kriegsland Syrien.

„Rebels are in trouble“

Dass die syrische Armee, durch die Unterstützung Russlands und Irans, das Blatt im Kriegsgeschehen gewendet hat und sich militärische bedeutende Vorteile gegenüber den gegnerischen Milizen verschafft hat, analysiert auch ein anderer Kenner des syrischen Konflikts, der schwedische Autor Aron Lund. Dessen Bericht zur gegenwärtigen Lage in den umkämpften Gebieten Syriens endet mit der Feststellung: „Im Augenblick stecken die Rebellen in großen Schwierigkeiten.“

Ende September vergangenen Jahres ist die russische Luftwaffe der syrischen Regierung zu Hilfe gekommen. Man war gespannt auf die Auswirkungen. Erste Folgen, so Lund, zeigten sich im Dezember, die Positionen der syrischen Armee stabilisierten sich, eindeutige Fortschritte wurden noch zu dem Zeitpunkt noch nicht festgestellt. Das Lagebild war „gemischt“.

Doch das sei jetzt anders, gesteht laut Lund mittlerweile auch General Joseph F. Dunford Jr, Vorsitzender des US-Generalstabs ein. Das Regime sei jetzt in einer besseren Ausgangsposition als vor der russischen Militärintervention.

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