Syrien: Rebellen bekommen neue Waffen

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[Thomas Pany] Während auf der Münchner Sicherheitskonferenz „Kalter Krieg“ für kleinere Hitzigkeiten sorgt, werden in Syrien die nächsten Kämpfe vorbereitet, ungeachtet der Waffenruhe-Absicht.

Auf der Sicherheitskonferenz in München hat erneut ein Schlagwort von russischer Seite große Erregungswellen verursacht und Schlagzeilen bedient. Der russische Premierminister Medwedew wird damit zitiert, dass man sich in einem „neuen Kalten Krieg“ befinde.

Das wurde allerdings nicht von jedem so verstanden. So korrigierte der deutsche Außenminister Steinmeier vorschnelle Auslegungen:

Wer Ministerpräsident Medwedew heute Morgen zugehört hat, wird entgegen der Agenturmeldungen, die ich gelesen habe, es auch nicht so verstanden haben. Ich hab ihn eher so verstanden, dass er sagen wollte, wir müssen eine Situation vermeiden, die uns in den kalten Krieg führt.

Vielleicht sollte an dieser Stelle auch darüber nachgedacht werden, ob Steinmeier tatsächlich mit Etikett „Kriegstreiber“, das in Forumsdiskussionen schnell vergeben wird, wirklich richtig verstanden wird…Sein Appell, genau zuzuhören, dürfte jedenfalls wichtiger sein als die Erregung über den Begriff „Kalter Krieg“, der ja nun auch schon seit der Ukraine-Krise im Umlauf ist und längst kein Aufreger mehr.

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