Trendwende bei Rohstoffen und Schwellenländern

Foto: Enrique Domingo, CC BY-NC-ND 2.0 flickr.comFoto: Enrique Domingo, CC BY-NC-ND 2.0 flickr.com
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Licht am Ende des Tunnels? Die Preiserholung bei Rohöl auf über 40 US-Dollar je Fass – erstmals seit Ende 2015 – ist nur einer der Indikatoren einer Trendwende an den Rohstoff- und Schwellenmärkten. So stieg der Preis für Eisenerz in China allein am vergangenen Montag um 19 Prozent auf das Niveau vom Juni 2015. Es war der steilste Anstieg an einem einzigen Tag seit 2009.

Auslöser war eine Versammlung chinesischer Volksvertreter am Wochenende, bei der stärkere Stützungsmaßnahmen zur wirtschaftlichen Erholung auch unter Inkaufnahme steigender Neuverschuldung bekannt gegeben wurden. Das chinesische Wachstumsziel für 2016 von 6,5 bis 7 Prozent wurde bestätigt.

Rohstoffwerte ziehen an

In der zurückliegenden Woche erreichten die Preise für Kupfer, Zink und Aluminium erneut das Niveau vom Herbst 2015. Das gleiche galt für börsennotierte Rohstoffwerte. Anglo American und Glencore, im Vorjahr die absoluten Verlierer im FTSE-100-Index, zogen seit Jahresbeginn bis zum Wochenstart um 89,8 bzw. 72,6 Prozent an.

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