Türkei verweigert Russland Kontrollflüge

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Das russische Verteidigungsministerium beschuldigt die Türkei internationale Verträge zu verletzen. Die Türkei hat es russischen Militärinspekteuren verboten, Beobachtungsflüge über dem Land zu tätigen.

Diese Kontrollflüge, die auch regelmäßig durch NATO-Staaten über russischem Territorium durchgeführt werden, laufen unter dem Begriff „Offener Himmel“ und dienen der gegenseitigen Vertrauensbildung.

Die jetzige Situation ist beispiellos und das russische Verteidigungsministerium hat darauf entsprechend reagiert.

In Übereinstimmung mit dem Vertrag „Offener Himmel“ war für den Zeitraum 1.-5. Februar 2016 ein Kontrollflug mit einem Flugzeug AN-30B der russischen Luftstreitkräfte über türkischem Territorium geplant. Die Türkei hatte keinerlei Einschränkungen oder Einwände vorgetragen. Die Flugstrecke beinhaltete auch Gebiete entlang der türkisch-syrischen Grenze sowie von Flugplätzen wo Flugzeuge der NATO stationiert sind. Nach Ankunft der russischen Militärdelegation in der Türkei und der Bekanntgabe des zu kontrollierenden Bereiches haben die türkischen Militärs diese Kontrolle untersagt und sich hierbei auf Anweisungen aus dem türkischen Außenministerium bezogen.

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