Wie geht es weiter mit Domodedowo?

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Seit einer Woche sitzt Dmitri Kamenschtschik, Nummer 27 auf der Forbes-Liste der reichsten Russen, in Haft. Besser gesagt: Seit Montag steht er unter Hausarrest in einem abgeschirmten Anwesen außerhalb der Moskauer Stadtgrenzen. Es ist nicht der erste Akt in einem Mysterienspiel, wie es in Europa nicht seinesgleichen hat.

Verhaftet wurde Kamentschtschik aufgrund angeblicher Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften im Vorfeld des Terroranschlags auf den Moskauer Flughafen Domodedowo Anfang 2011. Wenige Tage zuvor, am 8. und 9. Februar, waren bereits die ehemaligen Domodedowo-Manager Swetlana Trischina und Wjatscheslaw Nekrasow sowie der Topmanager Andrej Danilow in Haft genommen worden.

Zahnbürste, Ersatzwäsche, Schuhe ohne Schnürsenkel

Zu dem Verhör am vergangenen Donnerstag soll Kamenschtschik bereits mit gepackten Sachen erschienen sein: Zahnbürste, Ersatzwäsche und Schuhe ohne Schnürsenkel. Er war vorbereitet. Die Verhaftung der drei Mitarbeiter war auch ein Signal – er hätte Zeit gehabt, sich ins Ausland abzusetzen. Doch Kamenschtschik ist das, was man einen harten Hund nennt.

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