„Wir hätten Russland auf Augenhöhe betrachten sollen“ – Nachdenkliches zum Zeitgeschehen

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Seit 25 Jahren gibt es keine UdSSR mehr. Die ehemalige Sowjetunion hat sich aus eigenem Antrieb in Wohlgefallen aufgelöst, der designierte Nachfolgestaat war Russland. War damals Russland noch das Paradies für skrupellose Geschäftemacher, die wie Raubtiere über den Leichnam einer implodierten Weltmacht herfielen, hat sich die neue Nation zu einem ernstzunehmenden Faktor der Weltpolitik gemausert.

So richtig grün ist man sich jedoch immer noch nicht, hüben wie drüben. Was ist eigentlich schiefgelaufen? Es hätte der Beginn einer tiefen Freundschaft zwischen Ost und West werden können. Ein Miteinander von ehemals zerstrittenen Parteien und ein gemeinsames Wirken auf der Weltbühne. Stattdessen hacken wir weiter wie die Krähen auf „kriegerischen und aggressiven“ Feindbildern herum, als gäbe es morgen kein anderes Thema mehr. Ist es am Ende unsere eigene Despektierlichkeit?

Dieser Frage ging der Ostexperte Thomas Kunze nach und stellte erstaunliche Parallelen der damaligen und heutigen Streitigkeiten fest. Zudem gab Kunze dem „Spiegel“ ein eindrucksvolles Interview, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten…

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