Zurück im Kalten Krieg und im atomaren Wettrüsten

Foto: U.S. Air Force  by Tech. Sgt. Robert J. Horstman)Foto: U.S. Air Force by Tech. Sgt. Robert J. Horstman)
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[Von Florian Rötzer] – Washington will für Hunderte von Milliarden US-Dollar die Atomwaffen – auch in Deutschland – „modernisieren“, Russland erklärt, „angemessen“ darauf zu reagieren.

Nordkorea droht immer wieder mit seinen Atombomben. Um deren Existenz zu demonstrieren, werden auch die unterirdischen Atomwaffentests durchgeführt. Ob das Land tatsächlich über einsatzfähige Atomwaffen verfügt, ist umstritten, es hält seine Abschreckung jedenfalls auch mit Raketentests aufrecht. Angenommen wird, dass Nordkorea über einige Sprengköpfe mit Plutonium und mit angereichertem Uran verfügen könnte. Behauptet hat Nordkorea, im Januar eine Wasserstoffbombe getestet zu haben.

Aber es geht nicht allein um Nordkorea, wenn nach dem Ende des Kalten Kriegs trotz einiger Abrüstungsbemühungen die atomare Rüstung weiter als zentraler Garant der Abschreckung gilt, unter dessen Deckung auch Interventionen ausgeführt werden können, wie die USA und Russland demonstrieren. Mit der Verstärkung des Konflikts und des Rüstungswettlaufs vor allem zwischen Russland und den USA, auch China mischt zur Besorgnis der USA immer stärker mit, wird weiterhin kräftig in Atomwaffen investiert. Von der Ankündigung, eine atomwaffenfreie Welt anzustreben, mit der US-Präsident Obama angetreten ist und auch deswegen den Friedensnobelpreis erhielt, ist nichts umgesetzt worden, ganz im Gegenteil.

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